Was ist Motiva?

Seit November 2007 übermitteln die ersten herzinsuffiziente Patienten des Friedrichshafener Klinikums mit dem heimischen Fernseher von zu Hause aus ihre Herzwerte und genießen dabei die Lebensqualität ihrer privaten Umgebung, statt sich in stationäre Behandlung zu begeben.

Mit dem Telemedizin System Motiva von Philips verwirklicht die Deutsche Telekom ihr erstes Gesundheitsprojekt in Friedrichshafen. Zur besseren Vernetzung der städtischen Gesundheitsdienste setzt die "Mobile Visite" das erste Projekt eines - zusammen mit der Stadt verabredeten - Leistungspakets aus Innovation und Technologie um, das die Lebensqualität aller Bürger der T-City nachhaltig verbessern wird. Der Start im Projektfeld Gesundheit ist kein Zufall. Eine strenge Budgetierung im Gesundheitswesens verlangt auch vom Klinikum Friedrichshafen, den Ärzten und Kostenträgern der Region eine extreme Haushaltsdisziplin. Ob Herzkrankheiten, Bluthochdruck oder Diabetes - gerade volkswirtschaftlich stellen chronische Krankheiten eine große Belastung dar und setzen die Versorgungssysteme unter enormen Druck. Die Kostensituation wird sich in Zukunft durch die demographische Entwicklung erheblich verschärfen. Telemedizin gibt Gesundheitseinrichtungen die Möglichkeit, ihre Patienten optimal zu Hause zu betreuen und die Zahl stationärer Einweisungen deutlich zu reduzieren. Eine Schlüsselfunktion bei der effektiven Interaktion zwischen dem Klinikum Friedrichshafen, niedergelassenen Ärzten und den chronisch kranken Teilnehmern des Pilotprojekts hat dabei - das private Fernsehgerät des Patienten.

Seit November 2007 übermitteln die ersten herzinsuffizienten Patienten des Friedrichshafener Klinikums mit dem heimischen Fernseher von zu Hause aus ihre Herzwerte und genießen dabei die Lebensqualität ihrer privaten Umgebung, statt sich in stationäre Behandlung zu begeben.

Seit November 2007 übermitteln die ersten herzinsuffizienten Patienten des Friedrichshafener Klinikums mit dem heimischen Fernseher von zu Hause aus ihre Herzwerte und genießen dabei die Lebensqualität ihrer privaten Umgebung, statt sich in stationäre Behandlung zu begeben.

 

Unkompliziertes Handling
Für den Betrieb des individuell auf jeden Kranken abgestimmten Monitoring-Systems reicht auf Patientenseite eine Set-Top-Box für den heimischen Fernseher, ein Breitbandanschluss, sowie eine digitale Waage und ein Blutdruckmessgerät. Hat der Patient seine Medikamente genommen? - Bewegen sich seine Messwerte im vorgegebenen Rahmen? - Absolviert er sein vorgegebenes Bewegungsprogramm? Ob Blutdruck, Puls oder Gewicht - der kontinuierliche Datenaustausch im Netzwerk zwischen Patient, Klinik und seinem behandelnden Hausarzt gibt allen Beteiligten ein Höchstmaß an Sicherheit.

Erstes Pilotprojekt
Um das Patienten-Management zu unterstützen und zur Förderung eines therapiegerechten Verhaltens stellt Motiva auch Lehrfilme, Fragebögen, Verständnisüberprüfungen und persönliche Mitteilungen des medizinischen Personals an den Patienten bereit. Damit ist Motiva die erste Nutzung eines Telemedizin-Systems, das neben der Fernüberwachung - eben dem Telemonitoring - ein eigenverantwortliches, therapiegerechtes Patientenverhalten fördert, sowie Krankheitsakzeptanz und Behandlungseinsicht des Patienten interaktiv unterstützt.

Dass die engmaschige Patientenanbindung durch Telemedizin durchaus an die Versorgungsqualität einer persönlichen Betreuung heranreicht, werden Teilnehmer des Motiva-Projekts vermutlich schnell merken: So laufen zum Beispiel Abweichungen vom - aus medizinischer Sicht verantwortbaren - Normalgewicht eines Kranken nicht als Datensatz in einem Rechenzentrum ein, um irgendwann später ausgewertet zu werden. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Kardiologie des Klinikums und den in das Motiva-System eingebundenen Hausärzten "erwischt" den "Abweichler" fern der Krankenhauskost sofort - und initiiert umgehend einen korrigierenden Menue-Plan für den Selbstversorger.

Individuelle und intensivere Patienten-Betreuung
Mit Motiva können die Mediziner ihre Patienten nach einem Krankenhausaufenthalt so zwischen der persönlichen Konsultationen überwachen, Daten auswerten und mögliche Risikosituationen oder Fehlverläufe in der Therapie frühzeitig erkennen. Hinweise auf Lücken in der eigenverantwortlichen Gesundheitsvorsorge, unregelmäßige Medikamenteneinnahme oder ausbleibende Rückmeldungen der Patienten lösen den schnellen Rückruf des medizinischen Personals aus und nötigenfalls - per Tastendruck - zielgerichtete Anleitungen der Kardiologen. Ärzten und Pflegepersonal im Friedrichshafener Klinikum wird die mobile Visite eine Betreuungsintensität ermöglichen, die so kontinuierlich ohne Telemedizin nicht zu leisten wäre - für die Sicherheit der Motiva-Teilnehmer ein unschätzbarer Vorteil. Zugleich bietet Motiva chronisch Kranken die Möglichkeit, ihren eigenen Gesundheitsverlauf mitzugestalten während sie Komfort und Unabhängigkeit der eigenen Wohnung in Anspruch zu nehmen. Ein psychologischer Aspekt, dem bei der Motivation und Rehabilitation des Patienten und dessen kontinuierlicher Genesung große Bedeutung zukommt.

Patienten auf der sicheren Seite
Für die digitale Kommunikation zwischen Hausarzt, Patient und Klinik liefert T-Systems alle Komponenten, damit der Informationsaustausch zuverlässig und vertraulich erfolgt: Vom Integrationsserver über ein sicheres Breitbandnetz bis zum leistungsstarken Rechenzentrum. Dafür betreibt T-Systems ein eigenes, abgeschottetes und hochverfügbares IP-VPN-Netz, das durch die Trennung von Internet, Zugangsbeschränkungen und Verschlüsselung die Vertraulichkeit des Datenverkehrs so sicher macht, wie das persönliche Vier-Augen-Gespräch.

Kombination übertragbar
Die auf innovativer Technologie basierende Kombination aus hoher medizinischer Ergebnisqualität, Kosteneffektivität und einer gesteigerten Patientenzufriedenheit wird in Friedrichshafen nicht nur herzinsuffizient Kranken vorbehalten bleiben. "Nach und nach werden wir Motiva auch auf andere chronische Krankheiten ausweiten können", ist Dr. Ina Roth, Leiterin Business Development bei T-Systems, davon überzeugt, "dass wir Telemedizin mittelfristig auch Asthma-, Adipositas-, Allergie- und Herz-Kreislauf-Patienten anbieten werden".

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